Checkliste zum finalen Kostenvoranschlag für Karosseriewerkstätten
Bevor Sie ein Fahrzeug herausgeben, sollten Sie sicherstellen, dass Sie nicht auch Umsatz mit hinausgeben. Nutzen Sie diese abschließende Checkliste, um übersehene Arbeitsschritte zu erkennen, sauber zu dokumentieren und Ihre Rentabilität zu schützen.
10 Erinnerungen zur Umsatzsicherung, bevor ein Fahrzeug das Haus verlässt
1. Prüfen Sie Ihren Kostenvoranschlag beim abschließenden Rundgang, bevor Sie den Kunden anrufen.
- Gehen Sie Position für Position vor und haken Sie jeden Punkt Ihrer Liste ab.
- So stellen Sie am besten sicher, dass Passung und Oberfläche bei ersetzten oder reparierten Teilen stimmen.
2. Lichtkontrolle.
- Vergewissern Sie sich, dass alle Leuchten einwandfrei funktionieren – unabhängig davon, was bei der Reparatur gemacht wurde.
3. Prüfen Sie den Kostenvoranschlag vor der Endabrechnung auf übersehene Positionen.
- Ein Tool wie EstimateIQ hilft Ihnen, mögliche übersehene Positionen zu vermeiden und den Umsatz zu maximieren.
4. Führen Sie einen Post-Scan am Fahrzeug durch, bevor Sie den Kunden anrufen.
- Dabei können zusätzliche Probleme oder während der Reparatur Übersehenes zutage treten.
- Nehmen Sie den Scan unbedingt in den Reparaturplan und die Endabrechnung auf.
5. Laden Sie sämtliche Recherchen (OEM-Reparaturverfahren) für die Prüfung durch die Versicherung hoch.
- Achten Sie darauf, die passenden Reparaturverfahren dokumentiert zu haben, falls Sie Reparaturen gegenüber dem Versicherer begründen müssen.
- Tools wie RepairLogic machen das schnell und einfach.
Möchten Sie Ihren Prozess der Kostenvoranschlagserstellung stärken? Sehen Sie sich unsere On-Demand-Session „Tipps und Tools für vollständige Kostenvoranschläge“ an und lernen Sie praxistaugliche Strategien von einem ehemaligen Sachbearbeiter.
6. Schließen Sie die Arbeiten mit Technikern und Lackierung ab.
- Achten Sie darauf, dass alles im Kostenvoranschlag erfasst und berücksichtigt ist – einschließlich durchgeführter Achsvermessungen oder Einstellarbeiten.
7. Laden Sie Teilerechnungen hoch und dokumentieren Sie Teileänderungen.
- Fotos, Fotos und nochmals Fotos.
8. Prüfen Sie Fenster, Fensterheber-Sperren, Kindersicherungen der Türen und die Rückfahrkamera und vergewissern Sie sich, dass die Sensoren vorn und hinten einwandfrei funktionieren.
- Nicht nur das, was bei der Reparatur gemacht wurde, sondern alles.
9. Prüfen Sie den Schadenaufnahmebogen des Fahrzeugs.
- Sehen Sie sich das Fahrzeug an, um sicherzugehen, dass keine neuen Probleme aufgetreten sind. Sichern Sie sich ab.
10. Achten Sie darauf, dass alle Fotos korrekt beschriftet sind, bevor Sie den finalen Kostenvoranschlag sperren.
- Manche Versicherungen verlangen das. Machen Sie es bei jedem Fahrzeug, das hereinkommt, und erleichtern Sie dem Schadenregulierer die Zuordnung der Fotos.
10 Arbeitsschritte, die oft übersehen, aber regelmäßig vergütet werden
- Batterie ab- und anklemmen
- OEM-Recherche- und Abonnementkosten
- Präzisionsabklebung
- Elektrik/Verkabelung/Kabelbaum abkleben
- OEM-spezifische Pre- und Post-Scans
- Probefahrt
- Rüst-/Vorbereitungszeit für Schweißarbeiten
- Brandschäden durch Schweißen
- Nullpunktkalibrierung des Lenkwinkelsensors
- Entfernen von Urethan-Klebstoff
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