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Wenn Sie die Arbeit geleistet haben, sollten Sie dafür auch bezahlt werden

Selbst wenn die Reparatur einwandfrei ausgeführt wird, können fehlende Nachweise zu abgelehnten Nachträgen und Umsatzverlusten führen. Mit zunehmender Fahrzeugkomplexität brauchen Karosseriewerkstätten einen besseren Weg, um OEM-Reparaturverfahren, Kalibrierungen und Ersatzteile von Anfang an zu erfassen. Hier erfahren Sie, warum Dokumentation wichtiger ist als je zuvor.

Wenn Sie die Arbeit geleistet haben, sollten Sie dafür auch bezahlt werden

Denken Sie daran, was ein Chirurg nach einer Operation tut: Er näht nicht einfach zu und verlässt den Saal. Er dokumentiert jeden Eingriff, jede Entscheidung, jedes verwendete Material. Nicht aus Übervorsicht, sondern weil die Dokumentation Teil der Arbeit ist. Sie schützt den Patienten, begründet die Abrechnung und hält einer Prüfung stand, wenn später jemand Fragen stellt.

Bei der Unfallreparatur ist das nicht viel anders. Die Komplexität moderner Fahrzeuge mit ADAS-Systemen, Hochvoltkomponenten und fahrzeugspezifischen Kalibrierungsanforderungen bedeutet, dass eine gründliche Reparatur und eine dokumentierte Reparatur nicht dasselbe sind. Und im Gespräch mit Versicherern entscheidet dieser Unterschied oft darüber, ob Sie bezahlt werden oder ob ein Nachtrag abgelehnt wird.

Sie können in der Werkstatt alles richtig machen und trotzdem an der Dokumentation scheitern: Kalibrierungen wurden durchgeführt, aber nicht erfasst. Einwegteile wurden ersetzt, aber nie dokumentiert. Die Arbeit wurde geleistet, doch ohne Nachweis … dürfte es schwerfallen, sie zu belegen.

Das Problem ist nicht die Reparatur. Es ist die Dokumentation.

Programm für Ersatzteilpreise

Die meisten Karosseriewerkstätten leisten gute Arbeit. Fahrzeuge werden nach höchsten Sicherheitsstandards instand gesetzt, doch die Dokumentation gibt das nicht immer wieder. Reparaturverfahren werden aus verschiedenen Quellen zusammengesucht, Kalibrierungen übersehen, Einwegteile schaffen es nicht in den Kostenvoranschlag. Wenn der Versicherer den Schadenfall prüft, ist der dokumentierte Reparaturumfang kleiner als die tatsächlich geleistete Arbeit.

Damit ist ein Nachtrag praktisch vorprogrammiert. Und Nachträge kosten Zeit, verlängern die Durchlaufzeiten und zehren unbemerkt an der Rentabilität der Werkstatt – auf eine Weise, die leicht zu übersehen ist, bis sie sich summiert.

Dokumentation, die von selbst entsteht

Wenn ein Reparaturplan auf einer strukturierten, OEM-gestützten Grundlage aufbaut und verknüpfte Reparaturverfahren, Kalibrierungen und Einwegteile automatisch eingeblendet werden, entsteht die Dokumentation von selbst. Es gibt keinen separaten Arbeitsschritt und kein nachträgliches Abgleichen von Notizen. Der Plan ist der Nachweis.

Das ist aus folgenden Gründen wichtig:

Reparaturresilienz in Kfz-Werkstätten
  • 73 % der RepairLogic-Nutzer berichten von besseren Gesprächen mit Schadenregulierern. Mit dokumentierten, OEM-gestützten Reparaturverfahren als Beleg bleibt weniger Raum für Diskussionen.
  • 46 % der Nutzer geben an, dass sich dadurch die Häufigkeit von Nachträgen verringert hat, weil die notwendigen Arbeiten bereits vor Auftragsbeginn erfasst und nicht erst im Nachhinein entdeckt werden.
  • 84 % der Nutzer sagen, dass es ihnen hilft, Einwegteile zu erfassen, die ihnen früher entgangen wären – Teile, die in den Kostenvoranschlag gehören und nicht zulasten der Werkstatt.

Entdecken Sie weitere Einblicke aus den Umfragedaten im aktuellen RepairLogic Field Report.

Nachweise, die die Reparatur begleiten

RepairLogic-Reparaturpläne lassen sich als PDF, per Link oder über einen QR-Code teilen, den jeder mit dem Smartphone scannen kann. Das bedeutet: Der Sachbearbeiter, der Techniker, der Werkstattleiter und der Schadenregulierer sehen alle dasselbe Dokument. Keine Verwirrung über Versionen, kein fehlender Kontext, kein „Das habe ich in der Akte nicht gesehen“.

Ein leitender Sachbearbeiter formuliert es so: „Es gibt kein Rätselraten. Wir wissen, was erforderlich ist, und wir können es belegen.“

Genau das leistet eine gute Dokumentation. Sie schützt Sie nicht erst, wenn etwas schiefgegangen ist. Sie verhindert, dass überhaupt etwas schiefgeht.

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