5 OEM-Zertifizierungsmythen, die Ihre Werkstatt Geld kosten könnten
Missverständnisse rund um die OEM-Zertifizierung sind weit verbreitet und bremsen Karosseriewerkstätten aus. Von den Anforderungen an die Ausstattung bis zum ROI lassen diese Mythen die Zertifizierung komplizierter oder kostspieliger erscheinen, als sie tatsächlich ist. Hier finden Sie die Fakten hinter fünf der häufigsten Zertifizierungsmythen und erfahren, was sie wirklich für Wachstum, Effizienz und langfristigen Erfolg Ihrer Werkstatt bedeuten.
Von Branchenkonferenzen bis zu alltäglichen Gesprächen mit Reparaturbetrieben: Missverständnisse rund um die OEM-Zertifizierung werden Tag für Tag weitergegeben. Diese Mythen halten Karosseriewerkstätten davon ab, Zertifizierungen anzustreben, die ihr Geschäft grundlegend verändern können, und schmälern den tatsächlichen Nutzen von Zertifizierungsprogrammen. Tatsächlich ist die Zertifizierung einer der wirkungsvollsten Schritte, mit denen sich ein Betrieb für langfristigen Erfolg aufstellen kann. Werfen wir einen Blick auf die fünf häufigsten Zertifizierungsmythen und die Fakten, die sie richtigstellen.
Mythos 1: Für die Zertifizierung müssen Werkstätten Ausrüstung doppelt anschaffen
Realität: Ganz einfach: Von Werkstätten wird nicht verlangt, grössere Anschaffungen doppelt zu tätigen. Die Zertifizierung über das OEC Collision Performance Network senkt doppelte Anforderungen, indem sie die zentralen Standards für Werkzeuge, Schulungen und Prozesse über mehrere OEM-Marken im Programm hinweg vereinheitlicht. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Das Programm bündelt die Anforderungen, damit ihre Erfüllung so effizient und kostengünstig wie möglich ist.
Mythos 2: Es ist schwer herauszufinden, welche OEM-Programme die richtigen für meine Werkstatt sind
Realität: Eine einfache Analyse Ihres Reparaturmix macht diese Entscheidung klarer, als Sie vielleicht denken. Sehen Sie sich einfach die Reparaturaufträge der vergangenen zwei Jahre an. Welche Marken tauchen am häufigsten auf? Genau deren OEM-Zertifizierungsprogramme passen am besten zu Ihrem heutigen Kundenstamm. Und was ist mit Marken, die Sie noch nicht reparieren? Hier können Beziehungen zu Autohäusern vor Ort über die Zertifizierung Chancen auf neue Aufträge eröffnen.
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Mythos 3: Eine Zertifizierung bringt keine echte Rendite
Realität: Eine Zertifizierung ist keine passive Einnahmequelle. Werkstätten, die ihren Zertifizierungsstatus aktiv bewerben, erzielen die stärksten Erträge. Für Betriebe, die diesen Aufwand betreiben, macht die Kombination aus höherwertigen Aufträgen, geringerer Haftung und Zugang zu OEM-nahen Zuweisungskanälen die Zertifizierung zu einer der klügsten Investitionen, die eine Karosseriewerkstatt heute tätigen kann.
Mythos 4: Eine Zertifizierung sollte wie ein DRP-Programm funktionieren und automatisch Fahrzeuge in meine Werkstatt bringen
Realität: Eine Zertifizierung wirkt nur so gut wie der Einsatz, den Sie dahinter setzen. Die Werkstätten mit dem stärksten ROI aus ihrer Zertifizierung behandeln sie als Marketingplattform und nicht als passives Zuweisungsprogramm. Zudem leiten OEMs unfallbeteiligte Fahrzeuge zunehmend über Telematik, Callcenter und Pannenhilfeprogramme weiter, sodass zertifizierte Betriebe diese Zuweisungen erhalten. Doch selbst bei solchen Zuweisungen kommt es auf Beziehungen und Sichtbarkeit an. Wer die Zertifizierung nur als Urkunde für die Wand betrachtet, wird enttäuscht sein. Betriebe, die sie als Plattform für die Geschäftsentwicklung nutzen, werden die Zertifizierung als eines der wirkungsvollsten verfügbaren Werkzeuge erleben.
Mythos 5: Zertifizierungen sind schwer zu verwalten
Realität: Zum Programm Collision Performance Network gehört die Software ShopOps – eine leicht bedienbare Plattform, auf der Werkstätten sämtliche Zertifizierungsanforderungen für sechs Marken an einem Ort verwalten. Wer Schulungsnachweise und Ausrüstungsstände das ganze Jahr über aktuell hält, kann das jährliche Rezertifizierungsaudit schnell und effizient abschliessen.
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Warum die Zertifizierung jetzt zählt
Die OEM-Zertifizierung hat sich vom Alleinstellungsmerkmal zur Grundvoraussetzung für Werkstätten entwickelt, denen es mit langfristiger Wettbewerbsfähigkeit ernst ist. Moderne Fahrzeuge werden mit jedem Modelljahr komplexer: ADAS, hochfeste Werkstoffe und anspruchsvolle Elektronik verlangen eine Präzision, die nur entsprechend geschulte und ausgerüstete Betriebe liefern können. Gleichzeitig sind sich Verbraucher zertifizierter Reparaturangebote so bewusst wie nie zuvor. Hinzu kommt, dass Versicherer die Zertifizierung in ihre Zuweisungsprogramme einbinden und OEMs über Telematik, Callcenter und Abschleppdienste im Rahmen der Pannenhilfe direkt beeinflussen, wo Fahrzeuge repariert werden.
Werkstätten mit Wachstumsambitionen sollten die Zertifizierung nicht als Bürde sehen, sondern als geschäftlichen Vorteil. Die OEM-Zertifizierung belegt Ihr Engagement für hochwertige Reparaturen, verbindet Sie mit starken Marken und schafft Vertrauen bei Versicherern und Kunden. Zudem ist es mit den heutigen Werkzeugen und Ressourcen leichter denn je, eine Zertifizierung zu erlangen und aufrechtzuerhalten.